Lebensbereiche

keyUm das Leben überschaubarer zu machen, empfehle ich, das folgende Modell wohlwollend zu prüfen ;-))

Meine Erfahrung ist, dass sich alle für ein zufriedenstellendes und erfolgreiches Leben wichtigen Bereiche hier wiederfinden. Da dies so ist, werde ich im Laufe der Zeit zu jedem der Bereiche immer wieder mal einen Blogbeitrag schreiben, aus dem Du den einen oder anderen Impuls für Dich herausziehen kannst.

01 Körper

Hauptaufgabe in diesem Lebensbereich ist, dass Du effizient für Deinen Körper sorgst. Du hast nur Einen. Es darum, dass Du Dich gesund ernährst, Dir ausreichend Ruhe und Entspannung gönnst  und Dich regelmäßig bewegst, ohne Dich zu überfordern.

Gerade die körperliche Bewegung ist eine extrem effiziente Aktivität, die sehr wichtig für den Erhalt und die Steigerung Deiner Lebensenergie ist. Doch leider verschwindet diese „Einsicht“ im Tagesgeschäft immer wieder mal. Das rührt meines Erachtens daher, dass diese wichtige Aufgabe (noch) nicht dringlich ist, und damit gerne auf „morgen“ verschoben wird. Und da es morgen auch wieder ein „morgen“ gibt, bleibt diese Quelle für Lebensenergie auf der Strecke. Aber, und da täusche Dich nicht: Die Rechnung wird auf jeden Fall irgendwann bezahlt, und zwar von Dir ganz alleine. Denn wenn dieses „morgen“ immer wieder verschoben wird, dann wird diese wichtige Aktivität plötzlich auch noch dringend. Gesundheitliche Probleme, Krisen und Krankheiten sind dann die Folge. Und dann kann es manchmal leider zu spät sein.

Wenn Du meinst, Du hast keine Zeit für sportliche Betätigungen oder für körperliche Bewegung, dann liegst Du falsch. Zeit ist genügend da, auch bei Dir. Nur sind dann eben andere Dinge für Dich in diesen Momenten wichtiger (oder dringlicher) als Deinen inneren Schweinehund zu überwinden, aus Deiner Komfortzone herauszukommen und Dir etwas Gutes zu tun. Der Satz „Ich habe keine Zeit!“ ist aus meiner Sicht eine der am meisten benutzten Selbsttäuschungen, damit wir uns alle nicht aus der ach so bequemen Komfortzone bewegen müssen.

In Summe sprechen wir hier von einem Zeitaufwand von vielleicht 3 bis 6 Stunden in der Woche, oder einem Minimum von 30 Minuten jeden 2.ten Tag. Das ist bestens und effizient genutzte Zeit, wenn wir den bewiesenen positiven Effekt  auf die 168 Wochenstunden sehen.

Das ist machbar, für jeden, auch für Dich, und auch für mich ;-))

Die Beachtung dieses Lebensbereichs bedeutet vor allem, dass wir hier mit geringstem Aufwand die „Säge schärfen“. Du kennst die Geschichte nicht? Die Geschichte „Säge schärfen“ von Management-Trainer und Beststeller-Autor Stephen Covey ist eine wunderschöne Metapher zum Thema Effektivität und Effizienz.

Metapher von Stephen Covey

Die Säge schärfen

Die Metapher von Stephen R. Covey “Säge schärfen”

„Ein Waldarbeiter sägt mühsam einen großen Stapel Holz und kommt nur langsam und angestrengt voran. Fußgänger kommen am Wegesrand vorbei und beobachten den Holzarbeiter eine Weile. Schwitzend flucht und schimpft er. Die Passanten fragen ihn, warum er denn nicht zuerst seine Säge schärft. Der Holzarbeiter schüttelt entrüstet den Kopf und sagt: “Sehen Sie nicht die viele Arbeit. Ich habe keine Zeit die Säge zu schärfen. Ich muss sägen!” (aus „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R.Covey)

Fazit aus “Säge schärfen”

Es ist effektiver und in diesem Falle effizienter, vorzusorgen, indem Du Dich im Vorfeld um Deinen Körper kümmerst (oder aber z.B. einen Tag über Ziele, Visionen, Werte Sinn und Erfolg nachdenkst), als ständig im Hamsterrad Zeit und Energie zu verschwenden. Die Investition von Zeit in diesem Lebensbereich spart hinterher enorm an Kraft und steigert Deine Lebensenergie und Effizienz gewaltig.

Aber Achtung: Das Ganze jetzt voller Begeisterung anzugehen ist supertoll, mache es jedoch mit Sinn und Verstand! Wenn Du bisher wenig oder auch nichts für Deine Fitness getan hast, dann überfordere Dich und Deinen Körper nicht. Das führt sonst zu unnötigen Schmerzen (Muskelkater am Anfang mal ausgenommen), Verletzungen und sogar Dauerschäden. Gehe es langsam an. Am besten mit ärztlicher Unterstützung, wenn Du Dir nicht sicher bist. Doch dazu in einem späteren Blogbeitrag mehr.

Meine persönliche Erfahrung an dieser Stelle, was regelmäßige Bewegung (und sei diese noch so klein) betrifft: Wenn Dir das „Warum“ klar ist und Du im Laufe der Zeit Dein bisheriges Verhalten änderst, trägt das nicht nur zu Muskelwachstum und einem wesentlich stabileren gesundheitlichen Gesamteindruck bei, sondern Deine Selbstachtung und Dein Selbstvertrauen werden aus diesem Veränderungsprozess extrem gestärkt hervorgehen.

Hier noch ein kleiner Überblick, was ich für mich noch in diesen Lebensbereich integriere:

Gesundheit

  • Häufigkeit von Erkältungen etc.
  • Rücken- und Gelenkschmerzen
  • Qualität der Ernährung
  • Wissen, was gesunde Ernährung bedeutet

Fitness

  • Ausdauersportarten
  • Grad der Fitness (Joggen, Liegestütze, Treppensteigen, etc.)

Entspannung

  • Meditierst Du regelmäßig oder entspannst auf andere Weise
  • Schlafqualität und Schlafquantität in Ordnung
  • Level der Lebensenergie

 02 Verstand / Geist 

Ich nehme an, Dir ist es so wie mir und den meisten anderen Menschen auch ergangen: Den Großteil der geistigen Entwicklung erlebten wir in unserem Bildungssystem durch formale Ausbildung. Leider passiert es dann bei vielen Menschen, sobald der äußere Druck der Schule, der Hochschule oder der Ausbildung weg fällt, dass dann der Geist förmlich „verdorrt“. Wir lesen nicht mehr ernsthaft, indem wir uns weiterbilden wollen, sondern lesen, um die Zeit totzuschlagen. Wir können keine Begeisterung oder zumindest Interesse für Themen aufbringen, die außerhalb unseres normalen Denkhorizontes liegen. Wir denken nicht mehr analytisch, verlassen uns lieber darauf, was wir „googlen“. Hinzu kommt, dass das Schreiben auch als kulturelle Fähigkeit mehr und mehr vernachlässigt wird. Mit Schreiben meine ich die Fähigkeit, sich in klarer, präziser Sprache in ganzen Sätzen auszudrücken. Wir „simsen“ lieber oder nutzen Chat-Werkzeuge, die unser Fähigkeit, sich genau auszudrücken zu können, langsam verschwinden lassen.

Gesichter

Verstand

Stattdessen verbringen wir unsere Zeit lieber vor dem Fernseher. Der durchschnittliche Deutsche schaut jeden Tag ca. 4 Stunden fern. Das sind immerhin 28 Stunden in der Woche. In amerikanischen Haushalten läuft der Fernseher etwa 35 bis 45 Stunden die Woche. Damit liegen wir doch recht gut, oder? Nein, es ist nicht gut aus meiner Sicht, wenn man das Niveau und die Qualität der Sendungen mal betrachtet – aber das ist meine ganz persönliche Meinung.

28 Stunden, das sind nicht ganz so viele Wochenstunden wie unsere Schüler in der Schule verbringen (im Schnitt liegen wir in Deutschland zwischen 28 und 37 Wochenstunden), aber annähernd doch. Wir verplempern also eine komplette „Schulzeit“ vor dem Fernseher. Aber, das ist noch nicht das Schlimmste. Beim Fernsehen handelt es sich um einen sehr mächtigen sozialisierenden Einfluss in unserem Leben. Wenn wir fernsehen, sind wir all den Werten ausgesetzt, die das Programm vermittelt. Ob das nützlich ist, das überlasse ich Deinem Urteil.

Das Hauptaugenmerk dieses Lebensbereiches sollte also auf der Bildung liegen, Bildung die unseren Verstand kontinuierlich schärft und erweitert. Und dabei kannst Du schier unzählige Möglichkeiten nutzen, um Dich selbst weiterzubilden. Es gibt keinen besseren Weg, fortlaufend den Geist zu erweitern, als es sich zur Gewohnheit zu machen, regelmäßig gute Literatur zu lesen oder auch zu hören. Möglichkeiten dazu hast Du ohne Ende. Du musst diese nur nutzen.

Lesen ist denken mit fremdem Gehirn.“ Das ist ein Zitat von Jorge Luis Borges. Und diese Aktivität ist für Dein Leben sehr, sehr wichtig. Denn damit bist Du in der Lage, in die besten Köpfe, die es heute gibt oder je in der Welt gegeben hat, hineinschlüpfen. Du bist in der Lage, Gedanken, Ideen, Impulse zu erfahren, auf die Du alleine niemals gekommen wärst. Und diese Inspirationen können der Ausgangspunkt für neue Gedanken und Ideen in Deiner eigenen Gedankenwelt sein. Welch spannende Möglichkeit liegt da vor Dir! Eine total gute Empfehlung ist, mit 1 Buch pro Monat zu beginnen, dann 1 alle vierzehn Tage und schließlich 1 pro Woche. „Wer nicht liest, ist nicht besser dran als einer, der nicht lesen kann.“ Ich gebe zu, ich stehe hier selbst noch ziemlich am Anfang, arbeite aber mit Begeisterung an der Weiterentwicklung ;-))

Schreiben ist eine weitere wirksame Möglichkeit, die geistige Säge zu schärfen. Ein Tagebuch über Deine Gedanken, Erfahrungen, Einsichten und Erfolge zu führen, fördert die geistige Klarheit. Vor allem ist es eine ganz hervorragende Möglichkeit, hinter Deine eigentlichen Motive Deines Handelns und Denkens zu kommen. Ich kann diese Methode nur wärmstens empfehlen.

Andere Möglichkeiten, diesem Lebensbereich neues Leben einzuhauchen sind Organisation und Planung: schon am Anfang das Ende im Sinn haben und mental in der Lage sein, dieses Ziel durch entsprechende Organisation zu erreichen. Weg vom Aktionismus, hin zum geplanten Vorgehen. Aber auch hier liegt die Wahrheit in der Mitte: Wer nur plant und denkt und nie ins Handeln kommt, verpasst das Leben ebenso wie der, welcher plan- und ziellos irgendwo ankommt, wo er nie hinwollte.

Ebenso kannst Du Deinen Verstand ganz hervorragend dazu einsetzen, Dir das, was Dir wichtig ist, was Du Dir vorgenommen hast, schon mal vorab vorzustellen. Die Visualisierungs- und Vorstellungskraft des Verstandes kannst Du trainieren, zum Beispiel, indem Du bei allem, was Du neu beginnst, schon von Anfang an das Ziel und auch die ganze Reise – nicht unbedingt im Detail, aber doch zumindest vom Grundsatz her – in Gedanken vorstellst. Du wirst sehen, dass damit Dein Leben zielgerichteter verlaufen wird als Du es bisher für möglich gehalten hast.

Hier noch ein kleiner Überblick, was ich für mich noch in diesen Lebensbereich integriere:

Beruf

  • Begeisterung für die Aufgabe, die Umstände
  • Energieräuber oder Energielieferant
  • Job oder Berufung

Fortbildung

  • Anzahl gelesener Bücher im Jahr
  • Anzahl besuchter Seminare und Weiterbildungen
  • Fokussierung vorhanden
  • Freude am Lernen, am Neuen
  • Planen
  • Schreiben
  • Reisen

03 Spiritualität

Richtung

Lebenskompass

Das ist der Lebensbereich, der Dir Stabilität, aber zugleich auch Richtung, Führung und Sinnhaftigkeit in Dein Leben bringt. Die Spiritualität ist ein sehr privater, extrem wichtiger Lebensbereich. Er beinhaltet die Quellen, welche Dich inspirieren, begeistern und Dir Kraft geben. Das kannst Du auf vielerlei Weise erreichen: Gebete, Meditation, manchen Menschen bringt auch ein Abtauchen in große Literatur oder Musik eine ähnliche Stärkung derer Spiritualität. Andere finden diese in der Art, wie sie sich mit der Natur umgeben. Wenn Du den Krach und Hektik Deiner täglichen Umgebung, auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist, hinter Dir lässt und einige Zeit in der Natur verbringst, verspreche ich Dir, dann kommst Du erneuert und emotional gestärkt zurück.

Welche Kraft die Spiritualität, im positiven wie im negativen Sinne, in unseren Leben ausübt, zeigt die kleine Geschichte von Arthur Gordon. Arthur Gordon lässt uns in dieser kleinen Geschichte mit dem Titel „The Turn of Tide“ („Gezeitenwechsel“, im wörtlichen und übertragenen Sinn) an der wundervollen, sehr intimen Erfahrung seiner eigenen spirituellen Erneuerung teilhaben. Sie erzählt von einer Zeit in seinem Leben, als er das Gefühl bekam, dass alles fade und abgestanden war. Seine Begeisterung schwand, er brachte nichts Vernünftiges mehr zu Papier. Und es wurde von Tag zu Tag schlimmer. Schließlich beschloss er, sich von einem Arzt helfen zu lassen. Der Arzt konnte keine körperliche Erkrankung finden und fragte ihn, ob er in der Lage sei, einen Tag lang seine Anweisungen zu befolgen. Gordon bejahte das. Daraufhin sagte der Arzt, er solle den nächsten Tag dort verbringen, wo er als Kind am glücklichsten war. Er dürfte sich etwas zu essen mitnehmen, aber mit niemanden sprechen und auch nicht lesen, schreiben oder Radio hören. Dann schrieb er vier Rezepte, steckte sie einzeln in Umschläge und wies Gordon an, sie um 9, 12, 15 und 18 Uhr zu öffnen. „Ist das Ihr Ernst?“, fragte Gordon. „Wenn Sie meine Rechnung bekommen, werden Sie nicht mehr glauben, dass ich Scherze mache!“ Also fuhr Gordon am nächsten Morgen zum Strand. Als er das erste Rezept öffnete, las er: „Hören Sie genau zu!“ Der Arzt musste verrückt sein – wie sollte er drei Stunden lang zuhören können? Doch er hatte sich ja bereit erklärt, die Anweisungen des Arztes zu befolgen. Daher hörte er zu. Er hörte die üblichen Laute des Meeres und der Vögel. Nach einiger Zeit konnte er auch die anderen Laute hören, die zunächst nicht in sein Bewusstsein gedrungen waren. Als er zuhörte, begann er, an das zu denken, was das Meer ihn in seiner Kindheit gelehrt hatte: Geduld, Respekt und die Erkenntnis. Er fing an, den Lauten – und der Stille – zu lauschen, und empfand allmählich immer mehr Frieden (meine Anmerkung: Achtsamkeit). Mittags öffnete er das zweite Rezept und las: „Versuchen Sie zurückzukehren!“ „Wohin denn?“, fragte er sich. Vielleicht in seine Kindheit, vielleicht zu seinen Erinnerungen an glückliche Zeiten? Er dachte über seine Vergangenheit nach, über die vielen kleinen Augenblicke der Freude. Er versuchte, sich genau an sie zu erinnern. Und fand dabei eine innere Wärme, die immer intensiver wurde( meine Anmerkung: Klarheit). Um drei las er das dritte Rezept. Die beiden erste „Medikamente“ hatte er leicht einnehmen können, doch bei diesem war das anders. „Untersuchen Sie Ihre Motive!“ Zuerst war er defensiv; er dachte an das, was er wollte – Erfolg, Anerkennung, Sicherheit -, und rechtfertigte es. Dann aber kam ihm plötzlich der Gedanke, dass diese Motive nicht ausreichten und dass darin die Antwort auf seine Situation, auf den Stillstand in seinem Leben liegen könnte. Er betrachtete seine Motive eingehend. Er dachte an sein früheres Glück. Und da erkannte er die Antwort endlich (meine Anmerkung: Loslassen).

Nordsee

Ebbe und Flut

„Es traf mich wie ein Blitz!“, schreibt er. „Plötzlich wusste ich mit unumstößlicher Sicherheit, dass nichts richtig sein kann, wenn unsere Motive falsch sind. Es spielt keine Rolle, ob man Postbote ist, Friseur, Versicherungsvertreter oder Hausfrau… Solange wir das Gefühl haben, anderen zu dienen, machen wir unsere Arbeit gut. Wenn es uns aber nur darum geht, dass etwas für uns selbst herausspringt, machen wir sie nicht so gut – dieses Gesetz ist so unerbittlich wie die Schwerkraft!“ Als es sechs wurde, brauchte er nicht lange, um die letzte Anweisung zu befolgen. Sie lautet: „Schreiben Sie Ihre Sorgen in den Sand!“ (meine Anmerkung: Loslassen) Er kniete nieder und schrieb mit dem Rand einer zerbrochenen Muschel einige Worte. Dann wendete er sich ab und ging weg. Er blickte zurück – er wusste, dass die Flut kommen würde. (Quelle: Stephen R. Covey „Die 7 Wege zur Effektivität“)

Für die Gesunderhaltung dieses Lebensbereiches musst Du Zeit investieren. Dieser Lebensbereich ist eine wichtige Aktivität (die selten, im Gegensatz zum Lebensbereich Körper, dringlich wird), für deren Vernachlässigung Du keine Zeit haben solltest (nett ausgedrückt, ich weiß). Je weniger Zeit Du hier investierst, umso zielloser irrst Du durch Dein Leben und umso Wert-loser ist es. Wenn Du mich fragst: Der Preis, den Du dafür zahlst, ist in jedem Fall zu hoch!

Martin Luther soll gesagt haben: „Heute habe ich so viel zu tun, dass ich eine weitere Stunde auf den Knien verbringen muss.“ Für ihn war das Gebet keine mechanische Pflicht, sondern eine Kraftquelle, die seine Energien freisetzte und vervielfachte. Ich selbst kann diese Erfahrung nur bestätigen.

Ein fernöstlicher Zen-Meister, den unter starkem Druck stets Gelassenheit und großen Frieden umgab, wurde einmal gefragt, wie er sich diese Gelassenheit und diesen Frieden bewahre. Er antwortete: „Ich verlasse nie den Ort, an dem ich meditiere.“ Er meditierte morgens in aller Frühe und trug den Frieden jener Augenblicke den ganzen Tag über in seinem Kopf und seinem Herzen mit sich.

Meine ganz persönliche Erfahrung ist: Wenn Du Dir Zeit nimmst für diesen Lebensbereich, der in letzter Konsequenz den Sinn Deines Lebens bestimmt, dann wirkt sich das wie ein automatischer Kompass in allen anderen Lebensbereichen aus. Aus diesem Grunde kann ich Dir nur ans Herz legen, für Dich selbst ein Leitbild zu erstellen (auch hierzu wird es demnächst einen Blogbeitrag geben). Es ist wirklich wirklich ungeheuer nützlich, sich Gedanken über die eigenen Werte, Visionen und Ziele zu machen und diese schriftlich festzuhalten. Wenn Du Deine Werte und Deine Motive, nach denen Du bewusst oder auch unbewusst handelst, verstehen lernst, kannst Du das, was an Erlebnissen tagtäglich auf Dich einprasselt für Dich richtig einordnen und Du bist nicht mehr der Spielball der Umstände, des Schicksals, Deiner Umgebung oder was auch immer.

Hier noch ein kleiner Überblick, was ich für mich noch in diesen Lebensbereich integriere:

Lebenssinn

  • Leben des Lebenstraumes
  • Lebenssinn für Dich selbst und für Andere
  • Erfolgstagebuch, Löffelliste, Bucket-Liste führen

Glaube

  • Gibt es ein tragendes Fundament im Leben
  • Sind die Fragen WOHER und WOHIN beantwortet
  • Zeit, sich mit dem Glauben auseinander zu setzen

Werte

  • Sind die Werte, die einen motivieren, bekannt
  • Können die Werte gelebt werden

04 Soziale Bindungen 

Gemeinschaft

Gemeinschaft

Dieser Lebensbereich wird stark von zwischenmenschlichen Beziehungen, Kontakten, empathischer Kommunikation und kreativer Gemeinschaft geprägt. Die sozialen und emotionalen Dimensionen unseres Lebens sind sehr eng miteinander verknüpft, da sich unser emotionales Leben primär, wenn auch nicht ausschließlich, aus unseren Beziehungen zu anderen entwickelt.

 

 

 

 

Hier noch ein kleiner Überblick, was ich für mich noch in diesen Lebensbereich integriere:

Familie

  • Qualität der Beziehungen zu Familienmitgliedern
  • Zeit für Besuche und Gespräche
  • Spannungen oder Tabuthemen vorhanden, die anzusprechen sind
  • Emotionale Nähe und Wissen vom Anderen

 

Freunde

  • Stimmt die Qualität der Freundschaften
  • 100% Vertrauen vorhanden
  • Welchen Stellenwert haben die Beziehungen (Intensität)

 

Partner

  • Zufriedenheit in der Partnerschaft
  • Dankbarkeit, den richtigen Partner an der Seite zu haben
  • Vermissen von wichtigen „Dingen“

05 Finanzen

 

Hier noch ein kleiner Überblick, was ich für mich noch in diesen Lebensbereich integriere:

Freizeit

  • Zeit für Dich und für Dinge, die Spaß machen und Energie bringen
  • Zeit für Hobbys und Urlaub
  • Finanzielle und zeitliche Freiheit

 

Wohltätigkeit

  • Einsatz für andere ohne erwartete Gegenleistung
  • Hilfe ohne erwartete Gegenleistung

 

Konsum

  • Verhältnis von Wollen und leisten können
  • Grundgefühl des Mangels oder des Überflusses
  • Unerfüllte Träume und Wünsche
  • ausreichender Lebensstandard

 

 

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