Drama-Dreieck

Das Ziel das Dramadreiecks ist es, eigene Überzeugungen zu bestätigen oder negative Strokes (Zuwendungen) zu erhalten. Denn es gilt: Negative Stokes sind besser als gar keine Strokes.

Die Rollen im Dramadreieck können innerhalb von Sekunden wechseln, was lang andauernde Spiele garantiert.

Das Drama-Dreieck besteht aus den folgenden Rollen.

Der Verfolger macht den anderen zum Opfer. Er macht ihn klein, kritisiert, versucht Schuldgefühle zu erzeugen. Der Verfolger agiert aus folgendem ICH-Zustand:  Kritisches OEL (Orientierendes Eltern-Ich).

Der Retter versucht, dem Opfer zu helfen bzw. es zu retten – auch da, wo das Opfer sehr gut selbst in der Lage wäre, sich zu helfen (wenn es denn wollte). Der Retter agiert aus folgendem ICH-Zustand: Nährendes Eltern-Ich.

Das Opfer wertet sich selbst ab, indem es sich durch den Verfolger drangsalieren oder erniedrigen lässt. Die Selbst-Abwertung findet aber auch dadurch statt, dass das Opfer dem Retter erlaubt, es zu retten, obwohl es in der Lage wäre, die Situation selbst zu ändern. Das Opfer agiert aus folgendem ICH-Zustand: Angepasstes Kind.

TA